Topinambur kommt raus, Erdbeeren rein

Ich wollte das mit dem Topinambur mal ausprobieren, denn die Rezepte klangen lecker. Und sie im Winter auszubuddeln, wenn man sie braucht, klang verlockend.
Aber Topinambur schmeckt mir nicht.

Sonnenblumen im Herbst – auch das eine schöne Sache. Hat auch nicht funktioniert. Die Pflanzen sind zu hoch und kippen um.

Ich beende das Projekt.
Die Knollen müssen raus.

Ich dachte das geht flott. Ich dachte…
Aber die Knollen haben sich tief eingegraben. Ich finde noch am Mäusegitter in über 50 cm tiefe Knollen.
Oh je, da werde ich wahrscheinlich nicht alle erwischen. Also bleibt letztendlich nur die Methode „immer wieder den Kopf abreißen“.

Am Schluss habe ich über 100 kg Topinamburknollen zu entsorgen.

Erde wieder glatt gezogen und mit Hornspänen und Dünger verbessert.

Jetzt noch die neuen Erdbeeren rein.

  • Elsanta – mittelfrühe Sorte
  • Korona – frühe Sorte
  • Senga Sengana – späte Sorte

Gemulcht wird das Beet erst, wenn ich den Kampf gegen die „vergessenen“ Topinambur gewonnen habe.
Da muss ich dieses Jahr halt öfter giessen – wenn mir Petrus nicht hilft.

Es kommt noch ein Netz über das Beet. Das hat bisher sehr gut gegen das Reh geholfen. Deshalb mache ich das hier auch. Schließlich will ich ja die Erdbeeren futtern.

Da man zum Ernten am besten von beiden Seiten an das Beet herantritt, wird noch ein Weg hinter den Hochbeeten angelegt. Dazu wird einfach eine Plastikkante aufgestellt, ein Unkrautvlies ausgelegt und dann mit Split aufgefüllt.

Mitte Mai: die Erdbeeren blühen – endlich.

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