Rosen pflanzen

Ich habe mir einen üppig blühenden Vorgarten gewünscht. Leider scheint mir das nicht vergönnt zu sein. Viele Stauden sind nach dem Winter erst gar nicht wiedergekommen – von 10 Salbeipflanzen gerade mal eine. Von den 12 Sonnenhüten die Hälfte – die Schnecken haben bis heute bis auf eine alle anderen gekillt. Von den 12 Prachtscharten kämpft gerade noch eine ums Überleben. Etwas besser sieht es beim Storchenschnabel aus. Da sind 2/3 angewachsen – manche gut, manche kämpfen ums Überleben.

Das Beet – ein trauriger Anblick.

So wird das nix – außer Sträucher und Gräser scheint nichts eine Chance zu haben.

Da Sträucher recht teuer sind und mir da auch nicht wirklich was fürs Beet gefällt, werfe ich alle meine Grundsätze über Bord und versuche es mit Rosen.

Rosen sind wegen der Dornen eigentlich ein NoGo – aber die Verzweiflung bringt mich dazu, meine Grundsätze über den Haufen zu werfen.

Eine etwas größer werdende weiße Rose und eine Bodendecker in Rosa. Mit 4 Pflanzen will ich es versuchen.

Gerade ausgepackt sind sie noch ziemlich verdrückt.

Für die Rosen bastel ich zuerst Drahtkörbe gegen die Wühlmäuse. Hab zwar in diesem Teil des Gartens noch keine gesehen – aber Vorsicht ist besser wie sich zu ärgern.

Die weiße Rose (Sorte Escimo) wird etwa 1 m hoch und kommt zwischen die Rosenbögen.

Die pinkfarbige (Sorte Hotline) wird ca. 50 cm hoch. Alle sind ADR- Rosen.

Den Rosenbögen traue ich nicht zu, dass sie die Last von Kletterrosen tragen können. Bei schönem Wetter ja, aber es kommt auch mal ein Sturm. Und da ist meinen schön berankter Rosenbogen am Haus einfach abgeknickt – ich musste die Rose weit zurückschneiden.

Mit 4 Pflanzen fange ich an. Sollten sie gut über den Winter kommen und den Schnecken widerstehen, mache ich weiter. Mehr Geld will ich in dieses Experiment aktuell nicht stecken.

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