Kiwibeeren

Nachdem mir die Obstbäume eingegangen sind und ich von anderen Kleingärtner gehört habe, dass sie ebenfalls kein Glück mit Obstbäumen haben, bin ich auf die Suche nach Alternativen. Ich bin auf die Kiwibeere gestossen – für Kiwis ist unser Klima zu kalt. Aber die Kiwibeere ist ausreichend frosthart.
Ein guter Platz für das Rankgerüst, das die Kletterpflanze braucht, ist unterhalb der Terrasse.

Der mit Gras bewachsene Hang lies sich nicht mähen, war mir sowieso ein Dorn im Auge. Also hab ich kurzer Hand alles rausgerissen. Hierbei sind viele Schneckengelege und einige Wühlmauseingänge zu Tage gekommen.
Den Hang habe ich mit Kokosmatten gesichert – hier will ich noch Bodendecker einsetzen. Zur Zeit ist es aber viel zu trocken dazu. Im unteren Teil habe ich Stangen für das Rankgerüst gesetzt.

Da ich sehr viele Wühlmausgänge gefunden habe, packe ich die Kiwibeeren gleich in Drahtkörbe.

Da sind sie also. 5 Pflänzchen hab ich mir gegönnt. Ein Bübchen und 4 Mädels. Die Früchte gibt’s in rot oder grünfleischig. Reif werden sie im September bis Oktober – je nach Sorte.

  • Romeo, der Bestäuber
  • Geneva, eine grüne, frühe
  • Scarlett September, eine rote, frühe
  • Ananasnaya, eine rote, mittelfrühe
  • Victoria, eine grüne, späte

Noch fallen die Pflänzchen vor dem Rankgerüst kaum auf.

Ich habe sie in der Reihenfolge
Victoria, Scarlett September, Romeo, Geneva, Ananasnaya gepflanzt.

Der kleine Romeo. Mal sehen ob dieses Jahr schon eine Blüte kommt. Wenigstens eine – ich bin ja so ungeduldig.

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