
Leider habe ich völlig respektlose neue Nachbarn bekommen, deren Kinder ihre Spielsachen auch bei mir auf der Parzelle herumliegen lassen. Da Worte nicht helfen, habe ich mit einem Zaun eine klare Grenze gezogen. 1 m hohe Zäume zwischen den Parzellen sind ja erlaubt.

Am Zaun entlang gibt es nur Gras und jede Menge Wühlmausgänge.
Da ich nicht weiss woran genau meine Obstbäume eingegangen sind, werde ich keine neuen Bäume pflanzen.
Mein Marmeladenvorrat ist schon lange aufgebraucht – also dürfen noch weitere Beerensträucher bei mir einziehen.
Da die Wiese nix taugt und wegen der Wühlmausgänge auch total uneben ist, kommt hier ein neues Beerenbeet hin.

Eigentlich wollte ich ein „No-Dig“-Beet machen. Also Pappe auf’s Gras und mit Erde auffüllen. Aber es ist alles so uneben, dass das nicht funktionieren kann.
Also klassisch.
Die Grasnarbe ist entfernt und eine Mähkante angebracht. Jetzt muss umgegraben und eingeebnet werden. Bei dem kalten und nassen Wetter gar nicht so einfach.

Hier seht ihr den Aufbau des Beets.
Zwischen die Pflanzen kommt Pappe. Ich hoffe damit das meiste Unkraut zu unterdrücken.
Die kleinen Stachelbeerpflanzen kommen in in Drahtgewebe. Mühlmause werde ich bestimmt nicht so schnell – wenn überhaupt – los. Also gibt’s ’nen Schutz für die Wurzeln.
In das Pflanzloch kommt noch etwas Erde, Hornspäne und ein bischen Dünger.
Das ganze wird dann abgedeckt mit einer dicken Schicht Rindenmulch.

So sieht das neue Beerenbeet final aus.
Damit die Sträucher nicht direkt mit Rindenmulch in Kontakt kommen, haben sie einen Ring aus Chinaschilf bekommen.
Hier stehen jetzt also:
- Hinnonmäki grün (Beeren: Juli/Aug.)
- Tatjana (Beeren: Mitte/Ende Juli)
- Hinnonmäki rot (Beeren: Mitte Juli/Aug.)
- Karlin (Beeren: Juli)
