Die vorhandene Terrasse aus Betonsteinen misst gerade mal 2 m in der Tiefe. Ein Liegestuhl drauf und du kommst nicht mehr dran vorbei. Holprig ist sie zudem – also muss da was neues hin. Die neuen Maße sollen sein: 3,5m tief und 6m (Gebäudelänge) lang.
Es gibt ein paar Herausforderungen – Hanglage und die Grösse der Holzbalken und damit viel Gewicht. Deshalb hab ich mir auch für dieses Teilprojekt einen Profi besorgt.
Material:
Ich mag die helle, graue Farbe von Fichte. Es ist gedämpfte nordische Fichte, speziell vorbehandelt, damit es nicht so schnell verrottet. Das Holz wird so auch im Hausbau verwendet – ist also, was die eingesetzten Substanzen angeht, unbedenklich.
Das neue Fundament:
Da die Terrasse tiefer (3,5m) werden soll, müssen Pfosten in den Hang hineingebaut werden. Es wurden daher mit einem Erdbohrer entsprechend tiefe Löcher gebohrt. Darin dann ein KG-Rohr zugeschnitten und eingebracht. Die Rohre wurden anschliessend mit Metallstäben armiert und mit Beton ausgegossen. Darauf liegt der Längsbalken, der die Terrassendielen und deren Unterkonstruktion trägt.
Unterkonstruktion:
Die Unterkonstruktion besteht aus einer Lage Balken längs und einer Lage quer. Dazwischen ist ein Vlies.
Belag:
Der Belag besteht aus Fichtendielen.
Geländer:
Ein rustikales Geländer – ebenfalls aus Fichte – ist die Absturzsicherung. Direkt an der Laube ist ein Sichtschutzelement angebracht. Das bietet zum einen Schutz gegen Wind und schirmt auch vor neugierigen Blicken von der Strasse.
Auf eine Überdachung habe ich verzichtet. Ob das eine Gute Idee war? Ich weiss es noch nicht. Sonnenschutz brauchen wir nicht, aber vielleicht wäre ein Regenschutz ganz schön. Ich lebe jetzt erstmal mit dem was ich habe und sammle Erfahrungen. Hier ist bestimmt noch nicht „alles in Butter“.
