Vorhandenen Nutzgarten freilegen

Noch gut zu erkennen waren die Beete des ehemaligen Nutzgartens. Die Beete und die Wege darin waren allerdings mit Gras und allerlei Unkraut überwuchert. Ein paar Beerensträucher schauten noch aus den Randbeeten raus. Viel zu Ernten gab es dieses Jahr hier nicht. Die Sträucher waren nicht bzw. falsch geschnitten.

Bestandsaufnahme: 3 Stachelbeerhochstämmchen und eine buschige Stachelbeere. Auf der anderen Seite 3 Schwarze Johannisbeeren, eine Rote, eine kaputt, die habe ich durch eine Weisse ersetzt.

Ich habe ich mich dran gemacht erstmal die Beete vom Unkraut zu befreien. Mehrere Tage lang habe ich umgegraben und Wurzel für Wurzelchen herausgezogen. Meine Nachbarn haben schon gelästert „Suchst Du einen Schatz?“.

Nach und nach waren dann die Beete weitestgehend unkrautfrei.
Im Baumarkt bin ich noch über ein paar Salatpflanzen gestolpert. Für Radieschen war es Ende August auch noch nicht zu spät.
Hohe Erwartungen hatte ich keine. Der Salat ist letztendlich Schnecken zum Opfer gefallen. Aber die Radieschen waren lecker.

Im Baustoffhandel habe ich Split bestellt – und als der geliefert war, ging`s an die Wege. Unkrautvlies rein und Split drauf. Und schon schaut der Nutzgarten wieder ordentlich aus.

Im letzten noch verbliebenen Beet bin ich auf Himbeeren gestossen. Die waren bei meinem Vorgänger schon mehrfach unter den Rasenmäher gekommen. Aber das Sortenschildchen war noch dran – eine stachellose, grossfruchtige Sorte. Ich habe dann noch eine Brombeere – ebenfalls stachellos – besorgt und mit ins Beet gesetzt. Beim Bau des Rankgerüstes war ich nicht so richtig erfolgreich. Die Einschlaghülsen für die Pfosten wurden – obwohl ich die längsten gekauft habe, die ich finden konnte (ca. 90 cm), einfach nicht fest. Kaum Draht um die Pfosten gewickelt – noch nicht mal gespannt – schon waren die Pfosten windschief.
Damit das Rankgerüst irgendwie durch den Winter kommt, habe ich ein paar Querbretter angeschraubt. Es gibt noch so viel wichtiges zu tun – hier mache ich nächstes Jahr weiter.

Damit ich keine Brachflächen über den Winter habe, habe ich Phacelia als Gründünger ausgebracht. Es wird zwar Mitte September ausgesät nicht mehr blühen, aber mit seinen langen, tiefen Wurzeln dem Boden gutes tun.

Nach dem Winter

Phacelia ist erfroren. Es hat seinen Dienst getan. Es lässt sich einfach zusammen harken und auf dem Kompost entsorgen.

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