Vorgarten anlegen (Teil 1)

Meine Parzelle liegt direkt am Rand der Kleingartenanlage. Der Zufahrtsweg wird gerne von Spaziergängern begangen und ist auch als Wanderweg in diversen Foren beschrieben. Es kommen also relativ viele Besucher vorbei. Hier muss – das ist mir wichtig – ein hübscher Vorgarten hin.

Dieser Grünstreifen zwischen Zaun und Laube soll ein hübscher Vorgarten werden.
Ca. 3m breit, dann fällt das Gelände mehr oder weniger steil zur Laube hin ab.
Im Vordergrund befindet sich zudem die Sickergrube. Hier ist der Böschungswinkel noch steiler.

In den Sommermonaten scheint in diesen Bereich am Vormittag die Sonne rein. Am Nachmittag beschattet der angrenzende Wald die Fläche. In den Wintermonaten kommt gar keine Sonne hier her. Die Fläche ist mit Quecke und jede Menge Unkraut bewachsen. Man hat hier wohl mal auch Gras gesät – aber Moos hat alles überwachsen und zerstört.

Entlang des Zauns habe ich umgegraben um ein Beet für Staudenblumen zu bekommen. Ich möchte auch gerne was buntes in der Höhe – also Rankpflanzen und die brauchen die Rosenbögen.
Zur Bepflanzung gibt es einen eigenen Beitrag.
Schilfmatten am Zaun sollen die Pflanzung in den ersten Jahren vor kalten Fallwinden im Winter schützen – ein dauerhafter Sichtschutz soll das nicht sein. 1 oder 2 Winter – eine längere Lebensdauer gebe ich den Matten nicht.

Die Böschung zur Laube ist sehr steil – hier den Boden nicht zu sichern und das Festhalten der Erde nur Bodendeckern zu überlassen, erschien mir ein Wagnis. Die Klärgrube – genauer gesagt der Deckel – war schon völlig mit Erde bedeckt.
Kokosmatten sind ein einfaches und billiges Hilfsmittel um die Erosion in den Griff zu bekommen und die Pflanzen beim Festhalten der Erde zu unterstützen. Die Kokosmatten verrotten in einigen Jahren (man sagt das braucht so 10 Jahre). Bis dahin sind aber die Bodendecker schon lange soweit gewachsen, dass man davon nichts mehr sieht.

Zwischen Beet und der Böschung gibt es noch einen Weg. Unkrautvlies direkt auf den festgestampften Boden gelegt, dann die Kieswabenplatten drauf. Zum Schluss noch Split. Ach ja – die Kanten habe ich mit einer Plastikrasenkante gestaltet. Da die Kante „nur“ Split und Erde trennen muss, ist das ausreichend. Wenn ich fertig bin wird die Kante kaum noch überstehen.

Neben der Laube steht ein IBC-Faß und sammelt das Regenwasser vom Laubendach. Eine Böschung zu bauen nimmt mir hier zu viel Platz weg und ästhetisch ist das auch nicht, wenn die Pflanzen aus dem Sichtbereich entschwinden. Hier helfen nur Stützmauern. Da mir dafür gerade die Zeit fehlt, stütze ich diese Bereiche erstmal mit OSB-Plattenresten ab.
Der Weg bekommt eine Rundung. Das sieht hübscher aus wie ein gerader Verlauf.

Die Fläche rechts des Wegs bleibt erstmal unangetastet. Hier kann ich gut Baumaterialien wie die Split-Bigpacks und Steine lagern. Vom LKW können sie über den Zaun abgeladen werden – das ist echt klasse. So stehen die Sachen schon bei mir auf der Parzelle hinterm Zaun.

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